Prinz Tim der Rockende

Karnevalistische Vita und Werdegang
Ein echter Klever Jung
Geboren am 20.09.1982 und aufgewachsen in Materborn, ist der neue Karnevalsprinz Tim fest in Kleve verwurzelt. Neben einer älteren Schwester kann er mit Stolz auf eine bewegte Karnevalskarriere zurückblicken.
Und jetzt kommt eine Nachricht, die das Herz vieler Damen im Kleverland höherschlagen lassen dürfte: Prinz Tim ist Single und offen für Anfragen. Daher nimmt das KRK ernstgemeinte Zuschriften von potentiellen „Prinzessinnen“ sehr gern entgegen!
Hobbys und Leidenschaft
Doch wer Tims Herz erobern möchte, sollte seine Begeisterung für Sport und vor allem für Fußball teilen. Tim ist ein leidenschaftlicher Fan der „richtigen Borussia“, der Elf vom Niederrhein, nämlich Borussia Mönchengladbach. Ob am Volleyballnetz oder als Zuschauer auf der Tribüne – unser Prinz liebt den sportlichen Wettkampf.
Ein Profi mit Herz für Kleve
Beruflich hat Prinz Tim einiges vorzuweisen: Er studierte Logistik, absolvierte seinen Master in Management und ist derzeit als Bereichsleiter bei der Firma Essity in Emmerich tätig. Doch trotz dieser beruflichen Verpflichtungen lässt er es sich nicht nehmen, in der diesjährigen Karnevalssession Kleve als sein Prinzenland zu repräsentieren.
Vom Karnevalsbesucher zum Prinzen
Karneval im Blut – das beschreibt Tim Steffens wohl am besten. Bereits als Kind und Jugendlicher besuchte er mit seinen Eltern Jahr für Jahr die bunten Karnevalssitzungen der Flying Family, Germania, Schildbürger und Schwanenfunker. In seiner Jugend wurde Karneval allerdings zunächst zur Nebensache, da er bis zum 15. Lebensjahr über die „jecken Tage“ lieber Ski fahren ging. Mit 16 Jahren kam jedoch der Funke zurück, und bis heute lebt er den Karneval mit voller Leidenschaft.
Ein Bühnenstar in den Reihen der Schwanenfunker
Die ersten Auftritte auf der großen Bühne ließen nicht lange auf sich warten. Über die Feuerwehr und seine Ausbildung bei der Sparkasse knüpfte Tim viele Kontakte zu den Aktiven der Schwanenfunker. Nach hartnäckigen Anfragen durfte er 2007 bei den „Chaoten“ als „Blue Man“ auf der Bühne sein Debüt feiern. Seitdem ist er fester Bestandteil der Klever Karnevalsbühnen – ob als Tänzer, Redner oder Mitglied im 11er Rat, Tim rockt den Karneval, wo er nur kann.
Das Standartenträger-Abenteuer und der „Fahnenschwenker“
Ein besonderes Highlight seiner bisherigen Karriere: In der Session 2010/2011 diente Tim als Standartenträger in der Prinzengarde unter Prinz Michael dem Flammenden, wobei er schnell den Spitznamen „Fahnenschwenker“ erhielt. So manches Deko-Element musste damals seiner enthusiastischen Art weichen, sehr zur Besorgnis mancher Karnevalisten, die noch heute ein wenig blass werden, wenn man an die ein oder andere demolierte Lampe denkt.
Der Weg zum Prinzenthron
Sein Herz brannte für das Prinzenamt, doch es gab Hürden. In der Session 2018/2019 bewarb er sich zum ersten Mal für das Amt des Prinzen. Berufliche Verpflichtungen zwangen ihn jedoch zum Rückzug, und so diente er in der Session 2017/2018 ein weiteres Mal als Standartenträger unter Prinz Maarten dem Lachenden. Doch nun wurden die Weichen endgültig gestellt. Denn die Delegierten des KRK wählten ihn am 3. September 2020 einstimmig als Prinzen für die Session 2023/2024. Nach einem Corona-Aufschub wird es nun endlich sein Jahr!
Das große Jubiläum und eine besondere Ehre
Doch wird dieses Jahr nicht nur ein Meilenstein im Leben von Tim Steffens sein, sondern auch in der Geschichte des Klever Karnevals: Denn zum 100-jährigen Jubiläum der Schwanenfunker wird Tim der 50. Karnevalsprinz der Stadt Kleve.
Mit Stolz, Frohsinn und seinem Motto „Rot & Weiß in Ewigkeit, Kleve rockt die Narrenzeit“ wird er die Klever in dieser historischen Session vertreten.
Prinz Tim der „Rockende“ – bereit für Kleve!
Somit kann sich Kleve auf eine unvergessliche Karnevalssession freuen, in der Prinz Tim die Narren durch eine mitreißende und fröhliche Zeit führen wird. Die „Jecke Session“ verspricht ein Feuerwerk der Freude, eine Liebeserklärung an Kleve und die perfekte Gelegenheit, mit unserem Prinzen Tim zu rocken, zu schunkeln und den Frohsinn zu zelebrieren.